Als ich aufwachte, wusste ich, was zu tun war: „Ich musste lernen, wie man Drehbücher schreibt.“

Im Sommer 2016 träumte ich zum ersten Mal eine Filmszene. Sie war witzig, berührend und hatte was von einem französischen Feel-Good-Movie. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, überlegte ich, wie man so eine Filmszene eigentlich schreibt. Ich hatte keine Ahnung. Aber mir war sofort klar: Ich möchte das lernen.

Seitdem sind einige sehr produktive Jahre vergangen. Ich habe an der Master School Drehbuch in Berlin die Ausbildung zur Drehbuchautorin und Dramaturgin absolviert und arbeite mit mehreren Produktionsfirmen zusammen. Ein berührendes Thema, packende Spannungsbögen und die einmalige Reise eines Protagonisten auf dem Weg zu seinem Ziel – all das will gut durchdacht und mit der richtigen Mischung aus Intuition und Wissen in die Welt gebracht werden. Ich liebe diese Arbeit von ganzem Herzen.

Übrigens träume ich auch heute noch ab und zu Film. Teilweise inklusive Filmmusik. Herrlich! Und manchmal träume ich Material, von dem ich bereits im Traum denke: „Das müssen wir nachher aber rausschneiden.“